Demokataster IP SYSCON GmbH

 

 

 

Die Kraft der Sonne nutzen!

Mithilfe der Solarpotenzialanalyse können Sie ermitteln, ob und wie gut sich Ihr Dach oder Freifläche für eine Photovoltaik- oder Solarthermieanlage eignet!

Informieren Sie sich hier, wie Sie das Potential der Sonne auf unterschiedliche Weise nutzen können:

Führen Sie zur Abfrage der Potenziale folgende Schritte durch:

Schritt 1: ggf. Technologie wechseln (Dachflächen- oder Freiflächenanlage)

Schritt 2: Zum Gebäude oder zur Freifläche navigieren

Navigieren Sie mittels Adresssuche oder durch Zoomen (Scrolling mit dem Mausrad) in der Karte zum Gebäude, für das Sie eine Analyse durchführen möchten. Sie können auch die Standort-Funktion nutzen.

Schritt 3: Gebäude/Freifläche auswählen

 

IP Maps

10 Schritte zur eigenen Solaranlage

Eine Auflistung der Schritte, die zur Anschaffung einer eigenen Solaranlage notwendig sind.

 

Berechnungsgrundlagen

Ein Überblick über die Berechnungsverfahren zur Solarpotenzialanalyse.

 

FAQ

Finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um die Solarpotenzialanalyse.

 

10 Schritte zur eigenen Solaranlage

 

Sie planen eine Solaranlage auf Ihrem Dach zu installieren? Da es im Vorfeld einige Dinge zu berücksichtigen gibt, haben wir Ihnen in 10 Schritten zusammengefasst, worauf Sie achten sollten.

Die hier genannten Schritte beziehen sich in erster Linie auf eine Photovoltaikanlage zur Gewinnung von elektrischem Strom, sie gelten aber auch bei der Planung einer Solarthermieanlage für die Wärmegewinnung in Form von Warmwasser- und Heizungsunterstützung. Je nach Dachgröße können Photovoltaik- und Solarthermieanlagen auch kombiniert werden. Für eine detaillierte Beratung empfehlen wir Ihnen die Fachbetriebe und Energieberatungen vor Ort zu kontaktieren.

 

1. Ergebnisse der Computerauswertung überprüfen

Die automatisierte Auswertung kann Fehler beinhalten. Der Laserscanner kann unter Umständen Details wie beispielsweise Lüftungsrohre nicht aufnehmen. In die Dachhaut plan integrierte Dachflächenfenster können ebenfalls nicht erkannt werden, wodurch die Flächenangabe in einigen Fällen Fehler aufweisen kann. Weiterhin ist zu bedenken, dass die geplante Fläche auch zukünftig verschattungsfrei bleiben sollte. Bäume und andere Gehölze können innerhalb von 20 Jahren eine beträchtliche Höhe erreichen und somit zu außerplanmäßigen Verschattungen führen. Verschattungen können ebenso durch nachträglich errichtete Bauwerke in der Nachbarschaft entstehen.

 

2. Fachberatung vor Ort

Die Verbraucherzentrale IP SYSCON berät private Verbraucher zur Energieeinsparung, zum effizienten Einsatz von Energie, zur Nutzung Erneuerbarer Energien sowie zu rechtlichen Fragen beim Bezug von Energieträgern. Interessierte können sich direkt vor Ort in Beratungsstellen im Land aber auch telefonisch oder online mit allen Fragen zu ihrem Energieverbrauch und den Möglichkeiten der Einsparung an qualifizierte Berater der Verbraucherzentrale wenden. Ein wichtiger Bestandteil im Beratungsangebot der Verbraucherzentrale ist die kostenlose Energieerstberatung. Die Energie-Checks geben Verbrauchern die Möglichkeit, sich einen Überblick über den eigenen Energieverbrauch und die Einsparmöglichkeiten zu verschaffen. Mit dem Eignungs-Check Solar können Hauseigentümer die Möglichkeit einer Photovoltaik- oder Solarthermieanlage auf dem eigenen Hausdach prüfen lassen. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz.

 

3. Örtliche Bauvorschriften prüfen

Eine mögliche Baugenehmigungsfreiheit für Solaranlagen regelt die Bauordnung. Anlagen auf privaten Dach- und Fassadenflächen sind in der Regel genehmigungs-/ verfahrensfrei. Bei denkmalgeschützten Gebäuden oder Ensembles sowie einer Lage im Geltungsbereich von Denkmalbereichs-, Erhaltungs-, Gestaltungs- und Sanierungsgebietssatzungen muss eine Genehmigung eingeholt werden, bzw. sind die entsprechenden Regelungen zu beachten. Ebenso kann durch Festsetzungen in Bebauungsplänen der Bau von Solaranlagen eingeschränkt sein. Freiflächen-Solaranlagen bedürfen dagegen in den meisten Fällen einer Genehmigung. In diesen Fällen sollten die örtlichen Bauämter oder versierte Energieberater bzw. Handwerksbetriebe kontaktiert werden.

 

4. Zustand des Dachs prüfen

Vor dem Einbau einer Solarstromanlage sollte die Lebensdauer des Daches geprüft werden. Solaranlagen haben eine Laufzeit von mindestens 20 Jahren. Steht in den nächsten Jahren eine Dachsanierung an, sollte diese vor dem Einbau der Solaranlage vorgenommen werden. Nicht jede Dacheindeckung eignet sich allerdings für eine Solaranlage. Bei einer dachintegrierten Solarstromanlage wird die Anlage in die Dachhaut eingearbeitet, wodurch Kosteneinsparungen im betreffenden Dachbereich möglich sind.

 

5. Kompetenten Fachbetrieb finden

In der Region finden Interessierte viele Fachfirmen für Beratung, Angebotserstellung, wirtschaftliche Bewertung und Durchführung der Installation. Einen guten Fachbetrieb erkennt man an seinen Referenzen.

 

6. Angebote einholen

Wenn Sie sich dazu entschlossen haben, eine Solaranlage zu bauen, sollten Sie von mehreren Fachbetrieben detaillierte Angebote einholen. Man prüft alle Angebote auf Vollständigkeit und Vergleichbarkeit. Im Zweifelsfall können Sie die Angebote von einem unabhängigen Energieberater prüfen lassen.

 

7. Das A und O - eine sichere Finanzierung finden

Haben Sie die Kosten für die fertig installierte Anlage, ebenso wie den zu erwartenden Jahresertrag durch die Angebote ermittelt, bleibt zu klären auf welche Summe sich der Eigenanteil an der Finanzierung beläuft. Zur Finanzierung verbleibender Kosten, stehen günstige Kredite z.B. von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zur Verfügung. Hierbei ist darauf zu achten, dass in der Regel vor einer Kreditzusage nicht mit dem Vorhaben begonnen werden darf.

Sollte es sich bei der Planung um eine Solarwärmeanlage handeln, besteht unter Umständen die Möglichkeit einer Förderung des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Die Förderbedingungen sind unter www.bafa.de einsehbar.

 

8. Die Auftragserteilung

Achten Sie bei der Vergabe Ihres Auftrages unbedingt auf die Zahlungsmodalitäten und beziehen Sie sich immer auf das zu Grunde liegende Angebot. Falls Sie mit der Solarfirma spezielle Vereinbarungen zum Ausführungstermin und/oder dem spätesten Inbetriebnahmezeitpunkt haben, sollten nicht nur diese, sondern auch die Konsequenzen bei einer Überschreitung schriftlich mit der Auftragsvergabe formuliert sein. Lassen Sie sich eine schriftliche Auftragsbestätigung geben.

 

9. Inbetriebnahme der Anlage

Der Fachbetrieb wird nach Aufbau der Photovoltaikanlage die Inbetriebnahme zusammen mit dem Energieversorger durchführen. Sie erhalten ein Inbetriebnahmeprotokoll, in dem unter anderem der Zählerstand des Einspeisezählers festgehalten wird. Seit Anfang 2019 müssen PV-Anlagen innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme im Marktstammdatenregister (MaStR) der Bundesnetzagentur angemeldet werden. Dabei müssen unterschiedliche Informationen zur neuen PV-Anlage, wie zum Beispiel die Leistung der Anlage in Kilowatt und der Tag der Inbetriebnahme, hinterlegt werden. Informieren Sie sich vorab über alle bei der Registrierung benötigten Daten über die Registrierungshilfe und sprechen Sie bei Fragen den ausführenden Installationsbetrieb an.

 

10. Von nun an sind Sie Stromproduzent oder nutzen die Kraft der Sonne für Ihre Wärmegewinnung

Der zuständige Stromversorger wird mit dem Betreiber einen entsprechenden Vertrag schließen und den eingespeisten Strom nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz vergüten. Spätestens jetzt sollten Sie der Gebäudeversicherung die Photovoltaikanlage als neuen Bestandteil des Gebäudes anzeigen, damit diese z. B. bei Sturmschäden abgesichert ist. Eventuell ist die Anlage aber schon über die bestehende Versicherung abgedeckt. Dazu sollten Sie sich bei Ihrem Versicherungsanbieter erkundigen. Auch in der nächsten Steuererklärung ist die Photovoltaik-Anlage zu berücksichtigen. Dies wirkt sich in der Regel positiv aus und verringert die Steuerlast. Es lohnt sich unter Umständen zu diesen Fragen eine Beratung in Anspruch zu nehmen.
 

 

 

 
 

 

Herzlich Willkommen auf dem Solar- und Gründachportal der IP SYSCON GmbH

Informieren Sie sich, wie Ihr Gebäudedach für die Photovoltaik, Solarthermie und Dachbegrünung geeignet ist und lassen Sie sich über den Ertragsrechner eine Abschätzung des Ertrags und der sich daraus ergebenden Wirtschaftlichkeit zum ausgewählten Gebäude erstellen.

Ihr Widerspruchsrecht

Sollten für Sie als Eigentümer oder Erbbauberechtigter Bedenken bei der die Veröffentlichung der Informationen zum Solar- oder Gründachpotenzial Ihres Gebäudes haben, informieren Sie uns gerne. Richten Sie Ihren Widerspruch bitte formlos schriftlich unter Angabe der Adresse des Objektes an:

IP SYSCON GmbH
Tiestestraße 16-18
30171 Hannover

E-Mail: energie-klima@ipsyscon.de